Bundesliga-Luftgewehr Süd und 2. Bundesliga Süd
Germaniateams erledigen Pflichtaufgaben
Prittlbach I – Mertingen 4:1
Am vergangenen Samstag stand wie schon seit Jahren Mitte November der einzelne Schießtag an. Ausrichter für das Prittlbacher Team war der SV Fenken. In deren Halle musste man gegen den Aufsteiger aus Mertingen antreten. Wollte man sich weiterhin eine geringe Chance auf das Bundesligafinale erhalten, musste dieses Duell unbedingt gewonnen werden. Im Vorfeld erreichte die Cheftrainerin Bettina Pfeffermann aber eine Hiobsbotschaft. Isabella Straub musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Bettina berief deshalb kurzfristig Nele Grimm in das Team.

In der Spitzenpartie kam in Fenken für Prittlbach wieder Martin Strempfl zum Einsatz. Seine Gegnerin war die Weltklasseschützin Emely Jäggi aus der Schweiz. Emely begann fehlerfrei und Martin geriet mit einer 98 Serie gleich in Rückstand. Jäggi ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und gewann die Partie mit 399 zu 397. An Position 2 hingegen eröffnete Iris Buchmayer mit zwei blitzsauberen 100er Serien und ließ ihrer Kontrahentin mit 398 Ringen keine Chance. Somit stand es 1:1. Den zweiten Punkt für Prittlbach holte dann Nele Grimm. Nele und ihre Gegnerin hatten beide Startschwierigkeiten, aber dennoch lag Nele nach der Hälfte mit zwei Ringen vorne. Durch zwei gute Serien und 197 Ringen in der zweiten Hälfte ihres Programms gewann die Prittlbacherin mit 390 zu 388 Ringen. Während Mariella Schneider an Position 4 mit 393 zu 388 Ringen kein großes Problem hatte, musste Lisa Stadler hart kämpfen, um ihren zwei Ringe Vorsprung aus der ersten Serie ins Ziel zu bringen. Letztendlich gewannen die Prittlbacher das Match verdient mit 4:1
Nachdem der Klassenerhalt mit diesem Sieg endgültig gesichert sein dürfte, gilt es in den restlichen vier Partien zu versuchen, vielleicht doch noch den Sprung ins Bundesligafinale zu schaffen. Das nächste Wettkampfwochenende findet in 14 Tagen in Vöhringen bei Ulm statt. Nur wenn auch diese beiden Wettkämpfe gegen Luckenpaint und Fürth siegreich bestritten werden, darf man sich noch Hoffnung machen, beim Heimkampf am 10.+11. Januar nächsten Jahres in Hebertshausen, das Ticket für das Finale zu lösen.

Germania II - Mendorf 3:2
Für die 2. Mannschaft der Germania stand am Sonntag ein Wettkampf auf dem heimischen Schießstand in Prittlbach an. Gegner war die Mannschaft von Edelweiß Mendorf, die in der Tabelle zwei Punkte vor den Prittlbachern lagen. Beide Mannschaften mussten den Wettkampf gewinnen, um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzufahren. Nachdem zunächst die Partie 5 für die Germania verloren gegangen war, gelang es innerhalb von Sekunden Simon Renkl und Antonia Seemeier die Partien 3 und 4 zu gewinnen. Lange lag auch Erich Schallmair in Partie 2 gut im Rennen, musste aber das Match dann doch abgeben. So musste die Spitzenpartie entscheiden. Sophia Scheringer hatte 391 Ringe für die Mendorfer vorgelegt, doch Sebastian Franz behielt die Nerven, legte souveräne 396 Ringe hinterher und holte den Siegpunkt zum 3:2.
Nun liegen fünf Mannschaften punktgleich zwischen Platz 8 und 12. Für Spannung im Abstiegskampf ist also gesorgt.



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