Bundesliga-Luftgewehr Süd und 2. Bundesliga Süd
Unglückliche Niederlage und klarer 5:0 Sieg
Germania Prittlbach - SSG RWS Fürth 2:3
Gegen den Tabellendritten aus Fürth entwickelte sich von Beginn an ein Duell auf hohem Niveau. Das Prittlbacher Team versuchte alles, um sich die Chance auf die Finalteilnahme zu erhalten. Leider musste man relativ früh zur Kenntnis nehmen, dass auf den Positionen 1+5 an diesem Tag nichts zu holen war. In der Spitzenpartie erzielte Xenia Mund für Fürth 399 Ringe (nur der letzte Schuss verfehlte das Ziel) und auch ihrer Nummer 5 Justus Ott unterlief nur eine „9“. Somit gingen diese beiden Punkte an die Fürther. In den anderen drei Partien lief es besser für die Germania. Isabella Straub konnte die Partie 3 nach hartem Kampf mit einem 10er beenden und gewann ihren Wettkampf mit 396 zu 395 Ringen.

Etienne Germond, unsere Nummer 2, hatte mit der Junioreneuropameisterin Theresa Schnell eine erbitterte Gegnerin. Zu keiner Phase konnte sich einer der beiden Kontrahenten vom anderen absetzen und so endete diese Partie mit 397 zu 397. Über den Gewinner dieses Duells musste also im Stechen entschieden werden. Nun kam es auf das Match 4 an, in dem sich Franziska Strasser und für Prittlbach Lisa Stadler gegenüber standen. Nach 30 Schuss stand es hier 296 zu 296. Leider unterliefen Lisa in der letzten Serie einige Fehler, so dass diese Partie letztlich den dritten Punkt für die Fürther brachte. Um den letzten zu vergebenen Einzelpunkt entbrannte dann ein hochklassiges Stechen. Dreimal legte Theresa Schnell eine 10 vor, die Etienne jedes Mal nervenstark egalisierte. So musste der vierte Stechschuss entscheiden, der auf Zehntelringe ausgetragen wird. Wiederum schoss Theresa zuerst und erzielte eine 10,5, die Etienne mit einer souveränen 10,7 konterte und somit den zweiten Einzelpunkt für die Germania holte. Alles in allem eine gute Leistung der Prittlbacher, die aber nicht den verdienten Lohn einbrachte.
Germania Prittlbach – Gemütlichkeit Luckenpaint 5:0
Am Sonntag ging es gegen den Tabellenvorletzten aus Luckenpaint. Die Prittlbacher gingen von Anfang an entschlossen zu Werke. In der Partie drei und fünf ließen Isabella Straub (396 zu 390) und Mariella Schneider (394 zu 390) von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier Herrin im Haus war und holten diese beiden Punkte für die Germania. In der Partie 4 begann Marion Dummer gegen Lisa Stadler zwar stark, musste sich letztendlich aber der größeren Konstanz von Lisa geschlagen geben. Lisa holte sich diese Partie mit 395 zu 392 und sicherte den dritten Punkt und damit den Prittlbacher Gesamtsieg.

Hochklassig und spannend verliefen die Spitzenpartie und die Begegnung an Position 2. Iris Buchmayer, unsere Nummer 1, begann mit zwei optimalen 100er Serien und musste erst mit dem 30. Schuss die erste Neun hinnehmen. Sie beendete ihre Partie mit sehr starken 398 Ringen und setzte die Schweizer Spitzenschützin Muriel Züger somit gewaltig unter Druck, dem Muriel in der letzten Serie nicht mehr Stand halten konnte. Iris gewann ihre Partie mit 398 zu 397. Den kompletten Erfolg machte schließlich Etienne Germond perfekt. Sein Gegner Noah Ruhland hielt lange dagegen, aber Etienne holte auch den fünften Punkt mit 398 zu 396 für die Germania.
Dem Prittlbacher Team gelang es zwar den 6. Tabellenplatz zu sichern, die Möglichkeit einer Finalteilnahme ist aber durch die unglückliche Niederlage vom Samstag auf ein Minimum gesunken.

Prittlbach II mit zwei Niederlagen
Zwei nicht ganz unerwartete Niederlagen musste die 2. Mannschaft der Germania am Sonntag hinnehmen. Zunächst gab es trotz guter Ergebnisse eine klare 0:5 Niederlage gegen den Klassenprimus Bund München 2.

Am Nachmittag hieß der Gegner dann Niedererlbach, auch eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte. Sebastian Franz und Erich Schallmair holten die beiden Punkte in der Partien 2 und 4, während die Duelle an 3 und 5 verloren gingen. An der Position 1 zeigte Paula Alberts ihre beste Saisonleistung und zwang Jolanda Prinz, die vielleicht beste Schützin der 2. Liga, mit 398 Ringen in ein Stechen. Leider war der Germania das Glück im Stechen nicht hold. Mit einer 9,9 verfehlte Paula die „10“ nur ganz knapp, während Jolanda eine 10,1 gelang und der Wettkampf letztendlich für die Prittlbacher 2:3 verloren ging.

Für die 2. Mannschaft der Germania heißt es nun am letzten Doppelschießtag (11.1.2026) die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen.

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