Bundesliga-Luftgewehr Süd und 2. Bundesliga Süd

Germania I landet auf Platz 6 - Germania II steigt ab

Karlsberg Dachau schnappt sich den 29. HOLME Juniorcup

Germania Prittlbach – SSV Kronau 3:2 (nach Stechen) 

Da sechs der acht bestplatzierten Mannschaften beim Heimkampf der Germania zu Gast waren, stand das Abschlusswochenende ganz im Zeichen der Finalqualifikation. Keines der Teams musste sich noch Gedanken über einen Abstieg machen. Während es für Fenken und Bad Endorf nur noch um die Endplatzierung ging und auch die Prittlbacher Chance auf das Finale nur noch theoretisch war, wollten die „Bundler“ den Gruppensieg klar machen. Am spannendsten war das Wettkampfwochenende aber für die Mannschaften aus Saltendorf und Kronau. Beide mussten um den vierten Finalplatz kämpfen.

Mit eben dieser starken Mannschaft aus Kronau mussten sich die Prittlbacher am Samstagabend auseinandersetzen und auf einen deutlichen Sieg hoffen. Daraus wurde zwar nichts, aber es konnte ein weiterer Sieg gegen eine Spitzenmannschaft errungen werden. Lange sah es danach aus, als ob die Prittbacher den Kürzeren ziehen würden. Isabella Straub an Position 3 und Lisa Stadler auf Position 4 konnten gegen Nele Stark (398) und Annabelle Lotter (397) nichts ausrichten. Doch Iris Buchmayer konnte ihre Partie 2 mit 396 zu 394 gewinnen und Martin Strempfl zeigte erneut seine Heimstärke und gewann seine Partie mit 400 zu 399. Mariella Schneider lag bis kurz vor Schluss knapp zurück, doch dann leistete sich ihr Gegner Max Braun beim letzten Schuss einen Neuner. Mariella musste 3x10 ausschießen, um sich ins Stechen zu retten, was ihr nervenstark gelang. Dreimal konterte  sie im Stechen eine „10“ ihres Gegners, bevor Max Braun eine 9,9 unterlief und Mariella mit einem 10er den 3:2 Sieg für die Germania sicherstellte. Damit war der 6. Abschlussplatz gesichert und Kronau war am Sonntag zum Siegen verdammt.

Iris Buchmayer

Germania Prittlbach – FSG Bund München 1:4

Das Derby zwischen den Allachern und den Prittlbachern ist inzwischen zu einem Klassiker in der Luftgewehrbundesliga geworden. Es sind die letzten beiden Teams in der Südgruppe, die seit Bundesligabeginn (Saison 1997/98) in der 1. Liga dabei sind. Die Münchener waren der haushohe Favorit, konnten sie doch mit vier WM Teilnehmern auf den Positionen 1-4 antreten. Für beide Mannschaften ging es zwar nach dem Samstag um nicht mehr viel, doch wollten die „Bundler“ die Saison unbesiegt beenden und die „Germania“ wollte auch nochmal ihr ganzes Können zeigen.

Es entwickelte sich ein hochklassiges Match. Nach der Hälfte des Matches lagen die Münchner deutlich vorne, hatten sie doch 4x200 und einmal 199 Ringe angeschossen. Lediglich Martin Strempfl konnte mit ebenfalls 200 Ringen dagegenhalten. Während die Prittlbacher in den Partien 3 und 4 recht deutlich zurücklagen, konnte Iris Buchmayer an Position 2 mit 198 Ringen an Maxi Ulbrich dranbleiben, musste sich am Ende aber doch mit 396 zu 400 Ringen geschlagen geben.  Der Sieg war den Allachern nicht mehr zu nehmen, da die mittleren drei Partien von ihnen gewonnen werden konnten (400 und zweimal 399). Mariella Schneider drehte nach 98 Ringen in Serie 1 nochmal auf und zwang Magdalena Bauer mit 397 Ringen ebenso ins Stechen, wie Martin Strempfl seine Gegnerin aus Israel, die beide mit 400 Ringen fehlerlos blieben. Nachdem sich Mariella Schneider diesmal im 4.Stechschuss geschlagen geben musste, ergatterte Martin im zweiten Stechschuss der Prittlbacher Ehrenpunkt.

Die Kronauer siegten am Sonntag klar gegen Bad Endorf, so dass sie am Ende sogar den 3. Tabellenplatz belegten und zusammen mit dem „Bund“ München, Pfeil Vöhringen und die SSG Fürth nach Rotenburg zum Finale reisen dürfen.

Mariella Schneider

Prittlbach II muss nach zwei 1:4 Niederlagen zurück in die Bayernliga

Leider konnte die 2. Mannschaft der Germania die 2. Bundesliga nicht halten. Nach zwei 1:4 Niederlagen gegen Kastl und Ickelheim muss man zurück in die Bayernliga. Die Personaldecke war für die starke 2. Bundesliga Süd einfach zu gering.

 

 

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Im Stechen: Larissa Wegner (Kronau) - Dominic Einwallner (Endorf)

Olga Tashtchiev

 

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Maxi Ulbrich

Hanna Bühlmayer

Der 29. HOLME Juniorcup ging an die Topfavoriten von der SG Karlsberg Dachau, die sich mit 275 Ringen gegen Kleinberghofen (268) und die beiden drittplatzierten Teams aus Karlsfeld und Prittlbach (jeweils 266) durchsetzten. Beste Einzelstarter waren mit jeweils 95 Ringen Mara Koschinsky (Prittlbach), Aaron Schmidt (Karlsfeld) und Sebastian Lutz (Kleinberghofen). Ergebnisliste PDF

Dachau

Kleinberghofen

Prittlbach

Karlsfeld

Unterzeitlbach

Röhrmoos

Vierkirchen

Hohenzell

Hirtlbach

Einsbach